• Oberflächennahe Geothermie
    in verdrängbarem Erdreich
  • TERRA HAMMER
    verlegt RAUGEO Erdsonde
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Geo Verfahren Erdraketen werden seit Jahrzehnten genutzt, um mit geringstem Aufwand höchst effektiv Rohrleitungen und Kabel zu verlegen. Was also liegt näher, als diese bewährte Technologie auch für die Verlegung von RAUGEO Geothermiesonden zur Nutzung der oberflächennahen Erdwärme zu nutzen – gerade auch zur energetischen Sanierung im Gebäudebestand.

Grabenloser Horizontalkollektor

Bei der grabenlosen Verlegung von Horizontalkollektoren können Erdraketen in homogenen, verdrängungsfähigen Böden wie gewohnt eingesetzt werden. Statt den gesamten Garten bis auf eine Tiefe von 1,80 m auszubaggern und die Kollektorleitungen zu verlegen, werden ein Start- und Zielschacht benötigt. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Nerven der Grundstücksbesitzer. Der TERRA HAMMER T 080plus SK erledigt den Vortrieb. Im Zielschacht wird die Erdrakete geborgen und beim Rückziehen des Druckluftschlauches wird die 32er Einfach-Sonde eingezogen. Die Stegverbindung zwischen Vor- und Rücklaufrohr verhindert, dass sich die Rohre dabei auseinanderspreizen und halten sie gleichzeitig auf Abstand. Damit wird ein gleichmäßiges Einziehen ermöglicht.

Geo -Verfahren Einer Neuentwicklung bedurfte es für die schräge oder auch vertikale Verlegung der Geothermiesonden in den Boden. Dabei werden die RAUGEO Sonden bis zu Tiefen von 20 - 30 m bislang in konventionell gebohrte Bohrlöcher abgeteuft und anschließend verpresst. Hierzu sind große Bohrgeräte notwendig und die Bohrsuspension hinterlässt nach dem Bohren fast immer einen kleinen Teich. Auch moderne Bohrgeräte hinterlassen häufig einen Flurschaden im meist liebevoll gestalteten Grundstück, der manch einen Grundstücksbesitzer dazu veranlasst, lieber auf Geothermie zu verzichten. Deshalb haben wir das GEO-Verfahren gemeinsam mit dem Rohrspezialisten REHAU entwickelt. Hierbei wird mit dem TERRA-HAMMER T 068plus SK ein System aus einem speziell entwickelten GEO-Kopf und GEOJET Kurzrohren DA 85 mm so tief wie möglich in den Boden getrieben. Diese Verfahren funktioniert bei homogenen, gut verdrängbaren Böden. Wenn der Vortrieb abgeschlossen ist, löst sich der TERRA-HAMMER im Rücklauf vom GEO-Kopf. Er wird durch die GEOJET Kurzrohre wieder gezogen. In die verlegten  Rohre wird im Anschluss daran die 25 mm RAUGEO Erdsonde gemeinsam  mit dem Verfüllrohr in die Rohre gesteckt und verpresst. Der Steg zwischen den beiden Rohren verhindert das Verdrillen und erleichtert das Einziehen der Sonde. Der definierte Abstand schließt einen thermischen Kurzschluss zwischen Vor- und Rücklaufrohr aus und gewährleistet damit eine optimierte Wärmeentzugsleistung.

Lediglich die notwendigen Gräben zur Verbindung der Sondenrohre mit dem Verteiler sind zu graben. Ist dies händisch möglich, braucht man lediglich in Reichweite der Baustelle einen einfachen Baukompressor. Diese kostengünstige Verlegung kann gerade für die energetische Sanierung für Gebäude im Bestand bei geeigneten Böden die einzige Möglichkeit sein, die Möglichkeiten der Geothermie zu nutzen.

























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